Die 10 häufigsten
Fragen rund-ums-Impfen

Über 200 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger haben uns ihre wichtigsten Impf-Fragen geschickt. Für die unerwartet große Teilnahme möchten wir uns ganz herzlich bedanken! Das rege Interesse zeigt uns, dass Impfen ein wichtiges Thema ist. 

Wie sind wir mit ihren Fragen vorgegangen?

Wir haben die vielen Fragen in Themenbereiche zusammen geführt, und aus den zehn häufigsten Themen wieder jeweils eine Frage formuliert. Jedes Monat recherchiert jetzt das Team von medizin-transparent.at die aktuell beste Studienlage zu einer Frage und beantwortet diese.

Wir beginnen im Februar 2020 und werden somit Ende 2020 die häufigsten 10 Impf-Fragen der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger auf dieser Seite beantwortet haben.

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Kurz und knapp

Frage 1: Löst die MMR-Impfung Autismus aus? (MMR = Mumps-Masern-Röteln)

Antwort
Bisher wurden etliche aussagekräftige Studien zum Thema durchgeführt. In keiner dieser Studien zeigte sich ein Zusammenhang zwischen der MMR-Impfung und Autismus.
(Autor: medizin-transparent.at, zuletzt aktualisiert 2/2020)
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Frage 2: Erhöht sich das Multiple Sklerose-Risiko durch die Hepatitis B Impfung bei Kindern?

Antwort
Leider gibt es nur wenige Studien zu diesem Thema. Das liegt u.a. daran, dass Kinder prinzipiell sehr selten an MS erkranken und dadurch schwer Studienteilnehmer/innen gefunden werden können. Aber eine gut gemachte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass es keine konkreten Hinweise auf ein erhöhtes MS-Risiko in der Kindheit durch die Hepatitis-B-Impfung gibt.

(Autor: medizin-transparent.at, zuletzt aktualisiert 2/2020)

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Frage 3: Ab Mai 2020
Frage 4: Ab Mai 2020
Frage 5: Ab Juni 2020
Frage 6: Ab Juli 2020
Frage 7: Ab August 2020
Frage 8: Ab September 2020
Frage 9: Ab Oktober 2020
Frage 10: Ab November 2020

Autismus durch MMR-Impfung?

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Bisher wurden etliche aussagekräftige Studien zum Thema durchgeführt. In keiner dieser Studien zeigte sich ein Zusammenhang zwischen der MMR-Impfung und Autismus. Somit ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen, dass der Impfstoff Autismus auslöst.

Ende der 1990er Jahre sorgten die gefälschten Daten eines britischen Arztes für große Verunsicherung. Er hatte 12 autistische Kinder untersucht und daraufhin behauptet, dass die Masern-Mumps-Röteln-Impfung (kurz: MMR-Impfung) zu Autismus führen kann [1].

Später stellte sich heraus, dass diese Behauptung keineswegs den Tatsachen entsprach und viele Daten gefälscht waren. So waren etwa drei der Kinder gar nicht autistisch, und fünf weitere Kinder hatten bereits vor der Impfung Anzeichen dieser Entwicklungsstörung [2].

Bis die Fälschung erkannt wurde, hatte sich die Befürchtung jedoch bereits durch die Medien verbreitet. Viele Eltern hatten in Folge Angst, dass die MMR-Impfung Autismus auslösen könnte und ließen ihre Kinder nicht mehr impfen.

Kein Zusammenhang in Studien

Seitdem sind viele Studien zum Thema „MMR-Impfung und Autismus“ durchgeführt worden. Insgesamt lässt sich daraus ableiten, dass ein Zusammenhang zwischen der MMR-Impfung und Autismus mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen ist.

So zeigte sich etwa in den Zusammenfassungen [3,4] der 2012 bzw. 2014 besten verfügbaren Studien keinerlei Verkettung. Dies hat sich auch in neueren Untersuchungen [5,6] bestätigt. In den größten und aussagekräftigsten Studien [5,6,7] an insgesamt 1,3 Millionen Kindern entwickelte sich Autismus ohne MMR-Impfung ebenso häufig wie bei geimpften Kindern.

Keine ursächliche Verbindung zur MMR-Impfung zeigte sich auch in vier Studien [8,9,10,11], die autistische mit gesunden Kindern verglichen haben. Unter den rund 8900 teilnehmenden Kindern hatten jene mit Autismus in der Vergangenheit nicht häufiger eine MMR-Impfung erhalten als die Gesunden.

Zwei kleine Studien [12,13] verglichen etwa 1100 autistische Kinder – mit und ohne MMR-Impfung. Es gab dabei keinen Unterschied: In beiden Gruppen war der Autismus zu einem ähnlichen Zeitpunkt aufgetreten und hatte sich vergleichbar entwickelt.

Veralteter Konservierungsstoff ohne Risiko

In der Vergangenheit kursierte auch der Mythos, wonach Impfstoffe mit dem Konservierungsmittel Thiomersal Autismus auslösen sollen. Auch diese Vermutung konnte in bisherigen Studien nicht bestätigt werden: ein Zusammenhang mit Autismus zeigte sich darin nicht [4,14].

Thiomersal ist eine Quecksilber-haltige Verbindung. Thiomersal war früher in sehr geringen Mengen manchen Impfstoffen zugesetzt, um sie keimfrei zu halten. In den empfohlenen Kinderimpfungen ist Thiomersal heute nicht mehr enthalten [15]. MMR-Impfstoffen war die Verbindung auch in der Vergangenheit nicht zugesetzt.
(Autor: medizin-transparent.at, zuletzt aktualisiert 2/2020)

Autismus und Impfmythen
Autismus ist eine Entwicklungsstörung, die sich in der frühen Kindheit entwickelt und ein Leben lang bestehen bleibt. Menschen mit Autismus haben beispielsweise Schwierigkeiten, zu kommunizieren und die Gefühle anderer nachzuvollziehen.

Von 1000 Kindern sind etwa 2 bis 25 von Autismus betroffen. Die Entwicklungsstörung ist bei Buben häufiger als bei Mädchen [16]. Die Ursache ist unzureichend erforscht. Die erbliche Veranlagung scheint jedoch eine wesentliche Rolle zu spielen.

Seit den 1980er Jahren ist die Zahl der Autismus-Diagnosen bei Kindern deutlich angestiegen. Den Grund dafür vermuten Fachleute in einem gestiegenen Bewusstsein unter Ärztinnen und Ärzten. Diese wussten früher nur selten über Autismus Bescheid. Demnach dürfte die Störung heute nicht häufiger sein als früher [14].

Der vermeintliche Anstieg der Autismusfälle trat zu einer Zeit auf, als sich auch die Anzahl der empfohlenen Kinderimpfungen erhöhte. Das scheint der Grund für den Mythos vom Impfen als Autismus-Auslöser zu sein. Zudem werden die meisten dieser Impfungen in einem Alter empfohlen, in dem sich auch die ersten Autismus-Symptome zeigen.

Quellen

[1]
Wakefield AJ, Murch SH, Anthony A, Linnell J, Casson DM, Malik M, Berelowitz M, Dhillon AP, Thomson MA, Harvey P, Valentine A, Davies SE, Walker-Smith JA. Ileal-lymphoid-nodular hyperplasia, non-specific colitis, and pervasive developmental disorder in children. Lancet. 1998 Feb 28;351(9103):637-41. (Arbeit in voller Länge) https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0140673697110960

[2] Deer (2011)
Deer B. How the case against the MMR vaccine was fixed. BMJ. 2011 Jan 5;342:c5347. (Artikel in voller Länge) https://www.bmj.com/content/342/bmj.c5347

[3]Demicheli u.a. (2012)
Demicheli V, Rivetti A, Debalini MG, Di Pietrantonj C. Vaccines for measles, mumps and rubella in children. Cochrane Database Syst Rev. 2012 Feb 15;(2):CD004407. (Übersichtsarbeit in voller Länge) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6458016/

[4] Taylor u.a. (2014)
Taylor LE, Swerdfeger AL, Eslick GD. Vaccines are not associated with autism: an evidence-based meta-analysis of case-control and cohort studies. Vaccine. 2014 Jun 17;32(29):3623-9. (Übersichtsarbeit in voller Länge) https://pdfs.semanticscholar.org/0cfd/0253ceba70cad1a9eb89d8acc27c2b248524.pdf 

[5] Jain u.a. (2015)
Jain A, Marshall J, Buikema A, Bancroft T, Kelly JP, Newschaffer CJ. Autism occurrence by MMR vaccine status among US children with older siblings with and without autism. JAMA. 2015 Apr 21;313(15):1534-40. (Studie in voller Länge) https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2275444

[6] Hviid u.a. (2019)
Hviid A, Hansen JV, Frisch M, Melbye M. Measles, Mumps, Rubella Vaccination and Autism: A Nationwide Cohort Study. Ann Intern Med. 2019 Apr 16;170(8):513-520. (Studie in voller Länge) https://annals.org/aim/fullarticle/2727726/measles-mumps-rubella-vaccination-autism-nationwide-cohort-study

[7] Madsen u.a. (2002)
Madsen KM, Hviid A, Vestergaard M, Schendel D, Wohlfahrt J, Thorsen P, Olsen J, Melbye M. A population-based study of measles, mumps, and rubella vaccination and autism. N Engl J Med. 2002 Nov 7;347(19):1477-82. (Studie in voller Länge) https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMoa021134

[8] DeStefano u.a. (2004)
DeStefano F, Bhasin TK, Thompson WW, Yeargin-Allsopp M, Boyle C. Age at first measles-mumps-rubella vaccination in children with autism and school-matched control subjects: a population-based study in metropolitan atlanta. Pediatrics. 2004 Feb;113(2):259-66. (Studie in voller Länge) https://jeffreydachmd.com/wp-content/uploads/2016/03/Measles-mumps-rubella-vaccination-autism-Pediatrics-2004-DeStefano-Frank.pdf  

[9] Mrozek-Budzyn u.a. (2010)
Mrozek-Budzyn D, Kiełtyka A, Majewska R. Lack of association between measles-mumps-rubella vaccination and autism in children: a case-control study. Pediatr Infect Dis J. 2010 May;29(5):397-400. (Studie in voller Länge) https://pdfs.semanticscholar.org/775d/a586d34853eb7bf9801764b1a078f303e18c.pdf

[10] Smeeth u.a. (2004)
Smeeth L, Cook C, Fombonne E, Heavey L, Rodrigues LC, Smith PG, Hall AJ. MMR vaccination and pervasive developmental disorders: a case-control study. Lancet. 2004 Sep 11-17;364(9438):963-9. (Zusammenfassung der Studie) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15364187

[11]  Uno u.a. (2012)
Uno Y, Uchiyama T, Kurosawa M, Aleksic B, Ozaki N. The combined measles, mumps, and rubella vaccines and the total number of vaccines are not associated with development of autism spectrum disorder: the first case-control study in Asia. Vaccine. 2012 Jun 13;30(28):4292-8. (Zusammenfassung der Studie) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22521285

[12] Uchiyama u.a. (2007)
Uchiyama T, Kurosawa M, Inaba Y. MMR-vaccine and regression in autism spectrum disorders: negative results presented from Japan. J Autism Dev Disord. 2007 Feb;37(2):210-7. (Zusammenfassung der Studie) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16865547

[13] Fombonne u.a. (2001)
Fombonne E, Chakrabarti S. No evidence for a new variant of measles-mumps-rubella-induced autism. Pediatrics. 2001 Oct;108(4):E58. (Studie in voller Länge) https://pediatrics.aappublications.org/content/108/4/e58.long

[14] UpToDate (2019)
Drutz JE. Autism spectrum disorder and chronic disease: No evidence for vaccines or thimerosal as a contributing factor. In Torchia MM (ed.). UpToDate. Abgerufen am 20.1.2020 unter https://www.uptodate.com/contents/autism-spectrum-disorder-and-chronic-disease-no-evidence-for-vaccines-or-thimerosal-as-a-contributing-factor  (Zugang kostenpflichtig)

[15] AGES (2019)
Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit. Thiomersal. Abgerufen am 20. 1. 2020 unter https://www.ages.at/themen/rueckstaende-kontaminanten/aluminium/arzneimittel/

[16] UpToDate (2019)
Augustyn M. Autism spectrum disorder: Terminology, epidemiology, and pathogenesis. In Torchia MM (ed.). Abgerufen am 20. 1. 2020 unter https://www.uptodate.com/contents/autism-spectrum-disorder-terminology-epidemiology-and-pathogenesis  (Zugang kostenpflichtig)

Multiple Sklerose-Risiko durch Hepatitis-B-Impfung?

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Eine Ansteckung mit dem Hepatitis-B-Virus kann verschiedene Folgen haben. Bei Kindern entwickelt sich häufig eine chronische Infektion. Diese kann lange unauffällig sein, besteht aber ein ganzes Leben. Dann ist etwa das Risiko für Leberschäden und Leberkrebs erhöht.
Die Hepatitis-B-Impfung verhindert eine Infektion bei etwa 80 bis 100 Prozent der Geimpften. Sie ist in Österreich im Rahmen des kostenfreien Impfprogramms für Säuglinge empfohlen.

Multiple Sklerose durch Impfung ?

Allerdings haben manche Menschen Bedenken, wenn es um die Impfung gegen Hepatitis B geht. Denn es gibt das Gerücht, wonach diese Impfung das Risiko für Autoimmunerkrankungen erhöhen soll, die die Nerven angreifen. Dazu gehört auch die Multiple Sklerose, kurz MS. Eine Multiple Sklerose kann in seltenen Fällen schon im Kindes- und Jugendalter ausbrechen.

Die aktuelle Studienlage spricht gegen einen Zusammenhang
Es gibt keine konkreten Hinweise darauf, dass eine Hepatitis-B-Impfung in der Kindheit das Risiko für eine Multiple Sklerose-Erkrankung in jungen Jahren erhöht.

Eine Studie mit Kindern aus Frankreich

Die einzige geeignete Studie, um Aussagen dazu zu treffen, stammt aus Frankreich. Das Forschungsteam untersuchte 143 Kinder im Alter von 7 bis 15 Jahren. Sie hatten die Diagnose Multiple Sklerose erhalten. Das Forschungsteam durchforstete die Lebensläufe der betroffenen Kinder, inklusive Impfgeschichte und Krankenakten.
Ebenso akribisch untersuchte das Team 1122 zufällig ausgewählte gesunde Kinder, die den Betroffenen abgesehen von der Multiple Sklerose-Diagnose sehr ähnlich waren. Im Vergleich, so das Forschungsteam, gab es keine Anhaltspunkte dafür, dass die Impfung das Risiko für Multiple Sklerose im Kindesalter erhöht hatte.

Studien mit Erwachsenen

Auch mehrere Untersuchungen an Menschen, die als Erwachsene an Multiple Sklerose erkrankten, konnten keinen Zusammenhang zwischen Impfung und Multiple Sklerose finden. Bei diesen Übersichtsarbeiten waren tausenden erwachsene Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeschlossen.
Alles in allem können bisherige Studien einen Verdacht rund um die Hepatitis-B-Impfung und Multiple Sklerose nicht erhärten, bei Kindern genau so wenig wie bei Erwachsenen.
Auszuschließen ist ein Zusammenhang allerdings auf Basis der vorhandenen Daten auch nicht. Dafür brauchen wir weitere gut gemachte Studien mit vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Und diese sind schwer zu finden, denn Kinder erkranken äußerst selten an Multiple Sklerose. [1]

Hintergrundinformationern: Multiple Sklerose
Multiple Sklerose, kurz MS, ist eine Autoimmunerkrankung. Das heißt, dass das Immunsystem körpereigene Nervenzellen attackiert und so behandelt, als seien diese gefährliche Krankheitserreger.

Dadurch kommt es bei einer Multiplen Sklerose zu Entzündungen im Gehirn und Rückenmark. Das führt dazu, dass verschieden Beschwerden auftreten können: zum Beispiel Gefühlsstörungen, Schmerzen und Lähmungserscheinungen.

Es gibt unterschiedliche Formen von Multipler Sklerose, es können sich zum Beispiel „Schübe“ und beschwerdefreie Zeiträume ablösen. Keine Form der Multiplen Sklerose ist heilbar.

Bei den meisten Betroffenen wird die Diagnose im Alter zwischen 20 und 40 Jahren gestellt. Nur etwa 5 Prozent der MS-Betroffenen sind Kinder und Jugendliche.

Es ist nicht klar, warum manche Menschen eine Multiple Sklerose bekommen und andere nicht. Fachleute nehmen an, dass wohl mehrere Einflüsse zusammenkommen: eine genetische Veranlagung einerseits und Auslöser aus der Umwelt andererseits. Es kommen etwa der Kontakt mit Krankheitserregern in Frage oder ein niedriger Vitamin-D-Spiegel im Blut. Fest steht dies mangels guter Belege allerdings nicht.

Mehr gesicherte Information rund um Multiple Sklerose finden Sie auf https://www.gesundheitsinformation.de/multiple-Sklerose.2004.de.html?term=728 [2]

Quellen:

[1]
Mikaeloff Y, Caridade G, Rossier M, Suissa S, Tardieu M. Hepatitis B vaccination and the risk of childhood-onset multiple sclerosis. Arch Pediatr Adolesc Med. 2007 Dec;161(12):1176-82.

Maglione MA ua: Safety of Vaccines Used for Routine Immunization of US Children: A Systematic Review. Pediatrics 134, 325-337
Committee to Review Adverse Effects of Vaccines, Institute of Medicine;
Stratton K, Ford A, Rusch E, Clayton EW, editors. Adverse Effects of Vaccines: Evidence and Causality. Washington (DC): National Academies Press (US); 2011 Aug 25.

Mouchet J, Salvo F, Raschi E, Poluzzi E, Antonazzo IC, De Ponti F, Bégaud B. Hepatitis B vaccination and the putative risk of central demyelinating diseases – A systematic review and meta-analysis. Vaccine. 2018 Mar 14;36(12):1548-1555.

Sestili C, Grazina I, La Torre G. HBV vaccine and risk of developing multiple sclerosis: a systematic review and meta-analysis. Hum Vaccin Immunother. 2018 Sep 27.

Mailand MT, Frederiksen JL. Vaccines and multiple sclerosis: a systematic review. J Neurol. 2017 Jun;264(6):1035-1050.

Farez MF, Correale J. Immunizations and risk of multiple sclerosis: systematic review and meta-analysis. J Neurol. 2011 Jul;258(7):1197-206.

Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGK): Impfplan Österreich 2020

Centers for Disease Control and Prevetion (2019): Hepatitis B (The Pink Book) https://www.cdc.gov/vaccines/pubs/pinkbook/hepb.html#vaccine (abgerufen am 7.5.2020)


[2]
Gesundheitsinformation.de: Multiple Sklerose https://www.gesundheitsinformation.de/multiple-Sklerose.2004.de.html?term=728

Uptodate (2020): Patient Information; Multiple Sclerosis in children (Basics) https://www.uptodate.com/contents/multiple-sclerosis-in-children-the-basics (abgerufen am 20-02-2020)

Uptodate (2020): Pathogenesis, clinical features, and diagnosis of pediatric multiple sclerosis https://www.uptodate.com/contents/pathogenesis-clinical-features-and-diagnosis-of-pediatric-multiple-sclerosis (kostenpflichtig; abgerufen am 20-02-2020)

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